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Interne Links – die SEO Macht, die kaum jemand nutzt

24.05.2019 |  Von  |  Marketing, News
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Dass ein Unternehmen heute ohne Webseite kaum noch Sichtbarkeit generieren kann, liegt auf der Hand. Ebenso klar ist, dass das Erstellen einer Webseite allein noch nicht viel hilft – sie muss nämlich auch online gefunden werden.

Dazu dienen die vielfältigen Möglichkeiten des Online Marketings. Empfehlungsmarketing, E-Mail Marketing und Content Marketing sind nur einige der Massnahmen, mit denen Unternehmen ihre Onlinepräsenz nachhaltig in den Köpfen ihrer Kunden und Geschäftspartner zu verankern versuchen.

Ein ganz wesentlicher Faktor ist SEO, die Suchmaschinenoptimierung, die im Vergleich zum Suchmaschinenmarketing (SEA, bezahlte Anzeigen bei Google) meist deutlich weniger Kosten erzeugt.

Google scannt das Netz – wer hier nicht ist, wird nicht gefunden

Google, die wichtigste Suchmaschine, ist mit Hilfe unzähliger kleiner Programme, den Bots, Tag und Nacht im Netz unterwegs und indexiert alle Webseiten und deren Änderungen. Dabei werden diese Seiten natürlich auch bewertet, denn Google möchte möglichst relevante Suchergebnisse anzeigen können, um seine prominente Stellung zu festigen. Denn wer verwendet schon eine Suche, die ihm unpassende Ergebnisse liefert? Wie aber muss eine Webseite beschaffen sein, damit sie von Google als relevant eingestuft wird?

Die passende Webseite einzurichten muss nicht teuer sein

Zunächst einmal muss eine wirksame Webseite nicht teuer sein, auch wenn manche Agenturen Preisen von vielen Tausend Euro für ihre Dienstleistung verlangen. Ein kleines oder mittelständisches Unternehmen kann eine solche Summe oft nicht aufbringen, vor allem wenn man bedenkt, dass die Seite auch dauerhaft gepflegt werden muss. Ein solches Unternehmen verzichtet vielleicht darauf, sich online zu präsentieren, und handelt sich so eine Vielzahl an Nachteilen ein.

Spezielle Dienstleister für KMU

Doch es gibt Dienstleister wie Aretis, die sich auf die Bedürfnisse von KMU spezialisiert haben. Hier bekommen Unternehmen nur genau die Leistungen, die sie auch benötigen. Die angebotenen Seiten sind natürlich responsive, das heisst, dass sie auch über alle mobilen Endgeräte aufgerufen und auch bedient werden können. Die mobile Suche ist mittlerweile so wichtig, dass Google zuerst die mobile Version einer Seite crawlt. Besonders vorteilhaft: über das eingesetzte Content Management System können Mitarbeiter die Seite selbst auf dem Laufenden halten. Und hier kommen die internen Links ins Spiel, die als kostenlose und einfach zu verwirklichende Massnahme für die Suchmaschinenoptimierung oft noch viel zu wenig Beachtung erfahren.

Was sind externe und interne Links, und wozu dienen sie?

Externe Links sind solche, die von einer anderen Seite auf die eigene verweisen. Je mehr solcher Links es gibt, umso vertrauenswürdiger wird die Seite eingestuft. Allerdings sind nicht alle Links „gleich viel wert“. Es gibt sogar Verlinkungen, die dem Vertrauen in eine Seite schaden. Der „Ruf“ einer Seite färbt nämlich auf die anderen Seiten ab, mit denen sie per Link verbunden ist. Das nennt sich PageRank, Linjuice, oder Linkliebe. Ohne Links wird eine Seite kaum gefunden. Darum ist das Thema Backlinks eines der wichtigsten für die SEO.

Das Tolle ist, Linkliebe und damit die positive Wirkung auf die SEO gibt es auch bei internen Links! Und hier sind Webmaster bei der Gestaltung sogar recht frei. Während der Aufbau von Backlinks ein anstrengendes Geschäft sein kann, können die internen Links einfach selbst gesetzt werden.

Voraussetzungen für sinnvolle, interne Links

Wer die Informationen auf seiner Webseite untereinander verlinken will, muss zunächst einmal mehrere Unterseiten haben. Die Erstellung solcher Seiten gehört zum Content Marketing. Ein Modeversand kann etwa Tipps zur Kombination von Kleidungsstücken und Inspirationen für passende Accessoires und Frisuren liefern, ein Handwerker gibt vielleicht DIY Tipps und hilft bei der Vorbeugung von Schäden. Diese Seiten können dann untereinander verlinkt werden, sodass sich der Nutzer von Information zu Information klicken können. Ein Link ist umso wertvoller, je öfter er tatsächlich auch angeklickt wird. Ein positiver Nebeneffekt: Wer seine Besucher durch die Seite führt und ihren Lesefluss so lenkt, dass sie mehrere Seiten anschauen, erhöht die Verweildauer. Die Zeit, die jeder Nutzer auf einer Seite verbringt, gehört zu den Relevanzfaktoren, die Google aufgestellt hat.

So werden die internen Links auch angeklickt

  1. Die besten Links befinden sich im Text einer Seite, nicht nur in der Navigation. Es kann auch sinnvoll sein, die Navigationslinks noch einmal im Content aufzunehmen – immer dort, wo es passend ist. Der Vorteil: Das Auge muss den Content nicht verlassen und sich neu orientieren. Der Nutzer wird sinnvoll geleitet.
  2. Links am Anfang eines Textes werden eher angeklickt. Allerdings sollten sie nicht dazu verführen, die Seite selbst nicht mehr zu beachten sondern schnell weiter zu klicken. Das würde die Verweildauer der Seite und damit die eingeschätzte Relevanz herabsetzen. Es geht also darum, mit Fingerspitzengefühl den passenden Ort für jeden Link zu finden.
  3. Links sollten unbedingt als solche erkennbar sein, sonst werden sie nicht geklickt. Das lässt sich leicht einstellen: Entweder sind die Links farbig unterlegt (der Klassiker ist hier ein Blauton), oder unterstrichen. Microsoft hat für seine Suchmaschine Bing herausgefunden, dass Nutzer am meisten auf Links mit dem Farbwert #0044CC klicken.
  4. Der Ankertext (Linktext) sollte eindeutig sein. „Hier klicken“ ist wenig sinnvoll.
  5. Der Link sollte zum Text passen, in dem er untergebracht wurde und etwa eine weiterführende Information oder etwas anderes, Nützliches bieten.
  6. Es sollten sich auf einer Seite nicht zu viele Links befinden! Je mehr ein Link mit anderen konkurrieren muss, umso seltener wird er geklickt. Es kann aber durchaus mehr als ein interner Link auf jeder Seite untergebracht werden.
  7. Interne Links sollten niemals auf Seiten verweisen, die nicht mehr erreichbar sind! Häufig kommt es vor, dass nach einem Relaunch die Links nicht mehr funktionieren. Manche Inhalte sind vielleicht in Lauf der Zeit ganz gelöscht oder mit anderen Inhalten zusammengeführt worden. Die Links müssen nach tiefgreifenden Änderungen auf der Seite überprüft und eventuell angepasst werden. Zum Aufspüren von „broken links“ gibt es entsprechende Tools.
  8. Es sollten nicht zu viele Links auf eine einzige Seite verweisen. Google vergibt die Linkpower ohnehin nur an den ersten Link. Ein abwechslungsreiches Linkprofil ist deutlich sinnvoller und nutzerfreundlicher.

 

Titelbild: optimarc – shutterstock.com

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