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Wie Sie Visitenkarten für ein Networking-Event professionell nutzen

09.09.2019 |  Von  |  Marketing
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Networking-Events bieten hervorragende Möglichkeiten, neue Kontakte zu knüpfen und dadurch sich und das eigene Unternehmen bekannt zu machen. Auch innerhalb des Unternehmens können solche Veranstaltungen die Kommunikation zwischen Abteilungen oder Team optimieren.

In einer Umfrage des Bürobedarfslieferanten Viking, die unter 1.000 Personen durchgeführt wurde, geben immerhin 70% der befragten Arbeitnehmer an, dass Sie das Thema Netzwerken als wichtig für Ihre Karriere einstufen. Immerhin 41% der Männer (und 32% der Frauen) netzwerken zur Kundengewinnung. Erfahrungen zeigen, dass die Gespräche oft ergebnislos bleiben, sofern diese nicht nachhaltig verfolgt werden. Visitenkarten können helfen, die gesteckten Ziele zu erreichen.

Eine professionelle Visitenkarte hinterlässt Eindruck, der zählt

Henry Ford sagte einmal: „Wer aufhört, Werbung zu machen, um Geld zu sparen, kann ebenso seine Uhr anhalten, um Zeit zu sparen.

Sie erhalten heutzutage qualitativ hochwertige Visitenkarten bereits ab 30,00 EUR innerhalb von 24 Stunden bei einer Online-Druckerei. Das Angebot an verschiedenen Papierstärken (bis 450 g/m), Papierqualitäten und Veredelungsmöglichkeiten ist inzwischen verblüffend vielfältig, so dass Sie selbst mit einer im Internet bestellten Visitenkarte schon einen ordentlichen Eindruck bei Ihrem Gegenüber hinterlassen.

Wer allerdings bei seinen Gesprächspartnern auch langfristig positiv in Erinnerung bleiben möchte, sollte den Fokus auf mehr Individualität setzen.

Mit Typografie, Relief und Farbspiel punkten

Besuchen Sie doch einmal Ihre nächstgelegene, alteingesessene Druckerei und lassen Sie sich die Musterordner verschiedener Papierhersteller für hochwertiges Papier zeigen. Sie werden erstaunt sein, welche Vielfalt an einzigartigen Papieren es gibt.

Sofern der Inhaber gelernter Schriftsetzer ist, werden seine Augen möglicherweise leuchten bei Ihrer Frage nach einer besonderen und individuellen Schriftart, die sich für Ihre exklusive Visitenkarte eignet. Bei Bedarf sollten Sie in Betracht ziehen, sich von einem Typographen eine eigene Schrift entwickeln zu lassen – mehr Individualität geht nicht, denken Sie?



Haben Sie schon einmal eine Visitenkarte mit einer Blindprägung in der Hand gehalten und gefühlt, wie sich das Logo von der Karte nach oben abhebt? Eine mit einem so genannten Relief gestalteten Karte würde nicht einfach gedankenlos in einer Visitenkartenbox oder-mappe verschwinden, sondern einen Ehrenplatz auf dem Schreibtisch erhalten, weil sogar der Empfänger der Karte diese anderen gerne präsentiert und sich quasi mit ihr schmückt.

Auch die Farbwahl für die Karte und für die Schrift sollten Sie Fachleuten überlassen. Mindestens genauso wichtig sind die Gestaltung sowie das Format der Visitenkarte.

Setzen Sie ein Statement und sorgen Sie für Eindruck

Mit einer hochwertigen Visitenkarte gelingt wunderbar der Einstieg in einen Smalltalk. Der Austausch der Visitenkarten rundet andererseits auch eine spannende Konversation gelungen ab. Sie sorgen bei Ihrem Gesprächspartner zumindest für einen angenehmen ersten Eindruck und bestätigen im Idealfall den positiven Eindruck, den Sie im Gespräch hinterlassen haben.

Die Visitenkarte setzt Sie in den richtigen Rahmen und verleiht Ihrer Persönlichkeit Ausdruck. Mit einer exklusiven Visitenkarte stechen Sie aus der Masse heraus. Ihr Gegenüber wird die Eigenschaften Ihrer Visitenkarte auf Sie übertragen und Sie wertschätzen – im Gespräch und danach – bis zum Wiedersehen.

Schaffen Sie eine bleibende Verbindung

Die Asiaten machen es uns vor: Die Visitenkarte wird nicht einfach achtlos überreicht. In China und Japan wird diese mit 2 Fingern an den beiden äusseren Ecken angefasst und mit der Schrift für den Empfänger lesbar mit einer leichten Verbeugung präsentiert. Mit konkreten Fragen zum Inhalt der Karte und durch aktives Zuhören würdigt der Empfänger seinen Gesprächspartner.

Das Überreichen der Visitenkarte gilt in Asien nicht als Zeitverschwendung, sondern ist der Schlüssel für geschäftlichen Erfolg. Durch Zuhören und Kennenlernen schaffen Menschen gegenseitiges Vertrauen, Verständnis und eine Verbindung.


Die Visitenkarte ist oft der erste Kontakt und kann eine bleibende Verbindung schaffen. (Bild: PORTRAIT IMAGES ASIA BY NONWARIT – shutterstock.com)


Probieren Sie das doch einmal bei Ihrem nächsten Treffen mit einem deutschen Geschäftspartner aus – Übertreiben Sie aber nicht gleich. Denken Sie sich eine – an europäische Verhältnisse angepasste – Präsentation Ihrer Visitenkarte aus und verbinden Sie diese mit ein paar netten einleitenden Worten. Wenn Sie die Visitenkarte – wie zum Beispiel in Korea üblich – zwischen zwei Fingern der rechten Hand präsentieren und hierzu noch einige Erläuterungen geben – etwa zur Schreibweise Ihres Namens oder Ihrer Funktion – dann ist das durchaus ausreichend. Üben Sie die Übergabe gerne einmal mit Ihrer Familie, mit Freunden oder Kollegen.

Ihr Gesprächspartner wird den Ball dankbar aufnehmen und mit einigen Fragen das Gespräch mit Ihnen fortführen. Falls nicht – helfen Sie bei Ihr oder ihm nach mit einer vorbereiteten Frage.

Rücken Sie alles ins rechte Licht

Vermutlich kennen Sie das auch: Ihr Gegenüber fingert aus seiner Hemdbrusttasche eine Visitenkarte raus und verteilt diese grosszügig an die Anwesenden, um sodann schnell zum nächsten Stehtisch zu eilen. Wenn Sie bleibenden Eindruck hinterlassen und herausfinden möchten, wer Ihr Gegenüber ist und ob er als Geschäftspartner für Sie in Frage kommt, sollten Sie zunächst einige klärende Fragen stellen und erst dann Ihrem Geschäftspartner eine Visitenkarte anbieten anstatt Sie einfach unters Volk zu verteilen.

Wenn Sie sich wie oben beschrieben für eine exklusivere Variante einer Visitenkarte entschieden haben, die dann durchaus bis zu 1,00 EUR / Stück kosten darf, dann sollten Sie ihr auch den entsprechenden Rahmen geben. Ein hübsch mit Ornamenten versehenes, versilbertes Visitenkartenetui schützt Ihre Schmuckstücke vor Beschädigung und Verschmutzung und rückt die Karten ins rechte Licht.

Selbstverständlich spricht auch nichts gegen eine ansprechende Visitenkartenhülle, wenn Sie nur die preisgünstigere Variante von Ihrem Arbeitgeber erhalten haben und hier – leider – keinerlei Einfluss mehr haben auf die oben genannten Kriterien. In diesem Fall hilft nur noch eine anständige Präsentation und Ihr Gesprächstalent. Viel Erfolg.

 

Titelbild: Rawpixel.com – shutterstock.com


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