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Marketing für Nahrungsergänzungsmittel – eine erfolgversprechende Strategie

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Gesund sein, die Gesundheit erhalten und Fit bis ins hohe Alter bleiben; Das sind die am häufigsten geäusserten Wünsche der Mitteleuropäer. Genau hier setzen Hersteller von Nahrungsergänzungsmitteln an, die den gesundheitsbewussten Kunden mit all den Substanzen versorgen, die genau diese Wünsche erfüllen können. 

Doch bei der Masse an Produkten ist es für Produzenten und den Vertrieb schwierig, das eigene Mittel verkaufsfördernd zu präsentieren, mag das Präparat auch noch so gut sein. Hier einige Tipps, wie Absätze generiert und Kunden auf das Produkt aufmerksam gemacht werden können.

Der Influencer

Influencer sind Menschen, die sich auf Social Media-Plattformen wie Instagram, Facebook & Co eine gewisse Kompetenz in einem bestimmten Segment erarbeitet haben. Darunter sind auch Prominente zu finden. Um den Absatz der Nahrungsergänzung zu fördern, kann der Influencer gegen ein Honorar oder eine Verkaufsprämie beauftragt werden, das betreffende Produkt in Postings zu erwähnen und zu empfehlen.

Vor der Auftragserteilung sollte aber die Präsenz des Influenzier genau unter die Lupe genommen werden. Einige dieser „Beeinflusser“ können mehrere Millionen Follower aufweisen. Sind aber von dieser Gefolgschaft 90% inaktiv, wie dies häufig bei Prominenten in der Rolle des Influencers der Fall ist, dann sinken die Aussichten auf einen Absatzerfolg dramatisch. Dies ist mit ein Grund dafür, dass selbst multinationale Konzerne inzwischen Influencer mit kleineren oder regional beschränkten, dafür aber aktiven Accounts bevorzugen.

Bewertungen

Menschen haben die Eigenart, sich gerne auf andere zu verlassen und diesen wildfremden Personen zu vertrauen. Deshalb spielen Bewertungen und Kommentare eine so grosse Rolle, geht es um das Marketing von Produkten. Wer nun glaubt, es sei damit getan ein paar Fakes als positive Bewertungen zu lancieren, der irrt. an einem einfachen Beispiel wird dies deutlich. Ein Heilpraktiker fühlte sich dazu berufen, ein Buch zu schreiben und als e-Book zu veröffentlichen.

Als er mit dem Abverkauf nicht zufrieden war, beauftragte er bei einem Schreibportal 30 Texte mit lobenden Kommentaren darüber, wie toll sein Buch sei. Die clevere Leserschaft kam schnell hinter den Schwindel, denn alle Beiträge waren fehlerfrei geschrieben und durchweg um 50 Worte lang – was beides sehr ungewöhnlich ist. Zudem wurden alle Bewertungen binnen eine Woche abgegeben, obwohl das Buch bereits seit geraumer Zeit zum Verkauf gelistet war.

Besser ist es, kostenlose Proben abzugeben, verbunden mit der Bitte, die ehrliche Meinung über das Nahrungsergänzungsmittel nach der Einnahme offen kund zu tun. So lassen sich „echte“ Bewertungen generieren, die für den Leser glaubhaft sind. Nur ein Produkt, dem die Kunden vertrauen, wird schlussendlich auch gekauft.

Kundenbewertungen sind ein starkes Instrument, um den sogenannten Social Proof zu erhalten und somit eine Verhaltensänderung in Richtung Kauf zu bewirken. (Bild: Black Salmon – shutterstock.com)

E-Mail-Marketing

Es kann durchaus sinnvoll sein, eine Agentur mit dem Versenden von Werbe-e-Mails zu beauftragen. 10.000 solcher elektronischer Werbebotschaften sind inzwischen bereits für wenige CHF respektive EUR erhältlich. Bietet die Agentur Zielgruppen als Adressaten an, um so besser. besonders erfolgversprechend sind derartige Werbe-mails, wenn mit ihnen ein Preisausschreiben oder ein Geschenk verbunden sind – beispielsweise der Code, um ein E-Book oder einen Song aus dem Internet kostenfrei herunterzuladen.

Beiträge in Blogs

Ein guter, fachlich fundierter Blog hat recht viel Ähnlichkeit mit einem Influencer. Hier können Fachartikel zum Thema Nahrungsergänzung beauftragt werden, in denen das eigene Produkt direkt empfohlen wird. Es besteht aber auch die Möglichkeit, auf themenfremden Blogs ähnliche Artikel in Auftrag zu geben. Beispielsweise hier auf belmedia.ch, wo mit einem Text über das Marketing von Nahrungsergänzungsmitteln entweder auf einen Fitnessdrink oder auf eine Software mit Marketing Tools aufmerksam gemacht werden könnte.

Kooperationen

Gerade bei Nahrungsergänzungsmitteln bietet sich ein Kooperationsvertrag mit einem berühmten Fitnessstudio, einem Profisportler oder vielleicht mit einer luxuriösen Therme an, um den Verkauf zu fördern. Sind sich die Partner einig, können gemeinsame Werbestrategien entwickelt und umgesetzt werden.

Affiliate

Wird für das Produkt eine eigene Web-Seite mit Shop publiziert, bietet sich ein Affiliate-Programm an. So wird die Werbung für das Mittel kostenfrei verbreitet und der Bekanntheitsgrad erhöht sich. Kommt es zur Bestellung über einen der Affiliate-Nehmer, steht diesem eine Verkaufsprovision zu. Diese sollt attraktiv bemessen sein, denn nur so sind viele Blogs und Webseiten dazu zu bewegen, das Nahrungsergänzungsmittel auf ihrer eigenen Seite zu bewerben.

Vertriebsnetze

Immer wieder erfolgreich sind Vertriebsnetze, bei denen jeder verdient, der andere für den Verkauf wirbt. Ähnlich den inzwischen verbotenen Schneeballsystemen, wird eine Struktur wie eine Pyramide aufgebaut. Die Spitze wirbt zehn Verkäufer, die wiederum jeweils 10 Verkäufer werben und die dann auch jeweils 10 Verkäufer werben. Etwa bei Stufe 40 arbeitet die gesamte erwachsene Weltbevölkerung für dieses Vertriebsnetz und die Mitarbeiter verkaufen sich das Nahrungsergänzungsmittel gegenseitig.

Da für jedes verkaufte Produkt Provisionen an jeden innerhalb einer Kette, oberhalb der Position des eigentlichen Verkäufers gezahlt werden, kommt zwangsläufig an der Spitze der grösste Betrag an. Diese Strategie ist durchaus erfolgreich, allerdings mit ethisch-moralischen Bedenken behaftet.

Da derart viele Personen bei einem Verkauf des Produkts durch einen Bonus profitieren, muss das Mittel extrem überteuert angeboten werden, damit die Prämie überhaupt zahlbar wird. Überdies brechen diese Strukturen meist nach einer gewissen Zeit in sich zusammen, weil keine neuen Verkäufer mehr gewonnen werden können. Oft wird das gleiche Produkt mit einem neuen Namen versehen in einer neu aufgebauten Struktur wieder auf den Markt gebracht.

Fazit: Eine breit gefächerte Strategie hat Vorteile

Soll eine Nahrungsergänzung hohe Verkaufszahlen erreichen, ist meist eine gemischte Strategie erfolgreich. Blog, Influencer, Newsletter, Werbe-E-Mails, Affiliate und Kooperation haben in einem guten Mischungsverhältnis die grössten Erfolgsaussichten. Einzig die Vertriebsnetze fallen bei seriösen Unternehmen mit einem tatsächlich wirksamen Produkt weg. Grund dafür ist, dass dieser Verkauf über Strukturen nur zeitlich begrenzt funktioniert und de facto moralisch anrüchig ist.

 

Titelbild: Orawan Pattarawimonchai – shutterstock.com


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