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Journalist Fabian Eberhard arbeitet mit Methoden von Verschwörungstheoretikern!

26.10.2017 |  Von  |  News
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Journalist Fabian Eberhard arbeitet mit Methoden von Verschwörungstheoretikern!
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Der Blick Journalist Fabian Eberhard betreibt eine Fake-News Kampagne, mit der er gezielt versucht eine vermeintliche Zusammenarbeit zwischen der Jungen SVP und anderen ausländischen Jungparteien aufzudecken. Fakt ist: Es gibt keinerlei solche Zusammenarbeit. Weder vernetzt sich die JSVP mit der AfD, wie Eberhard Anfangs Oktober behauptet hat, noch hat ein „paktieren“ mit der AKP oder ein vernetzen mit Türkischen Islamisten in Polen stattgefunden. Am diesjährigen Kongress der European Young Conservatives in Polen haben gar keine AKP Mitglied teilgenommen.

Die Junge SVP Schweiz fordert Blick nun auf, diese Fake News Kampagne zu stoppen und die Falschaussagen zu korrigieren.

Blick hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Mit eindeutigen Falschaussagen betreibt Blick eine Fake News Kampagne gegen die Junge SVP. Weder ein „paktieren“ noch ein Austausch mit Türkischen Islamisten hat in Polen stattgefunden. Folgende Fakten stehen den Falschaussagen von Seiten Blick gegenüber:

Fakt Nr. 1

Die Junge SVP Schweiz ist Mitglied in der Dachorganisation EYC. Diese Mitgliedschaft beschränkt sich auf ein Treffen pro Jahr, an welchem jeweils eine Gruppe von 5-10 persönlich interessierten Mitgliedern teilnimmt. Die Teilnahme dient dem persönlichen Austausch mit Vertretern anderer konservativen Gruppierungen Europas, es gibt jedoch keine Agenda bezüglich Austausch mit internationalen Organisationen, da die JSVP keinerlei offizielle Beziehungen mit ausländischen Parteien oder Gruppierungen unterhält. Die JSVP hat folglich auch nie mit der AKP „paktiert“ wie von Eberhard behauptet wird. Offenbar entstand während des EYC Freedom Summit 2016 in Porto ein Foto von 2 Mitgliedern der AKP mit einem JSVP-Mitglied. Allerdings kann dabei sicherlich nicht von „paktieren“ gesprochen werden, da es sich lediglich um einen kurzen unpolitischen Austausch mit anschliessendem Foto gehandelt hat. Zudem war das JSVP-Mitglied zu diesem Zeitpunkt kein Funktionär oder Parteileitungsmitglied der Jungen SVP Schweiz. Die Parteileitung hält es für ungeschickt, dass sich dieses Mitglied lachend mit zwei Vertretern der AKP ablichten liess und hatte auch keine Kenntnis von diesem Foto. Dennoch schreibt die Junge SVP Schweiz ihren Mitgliedern nicht vor, mit wem sie sich auf Fotos nach unverbindlichen Treffen unter Wahrung und Berücksichtigung der schweizerischen Neutralität zeigen dürfen. Wir sind eine Partei mit freiheitlichen Grundsätzen, eben gerade das Gegenteil von ausländischen, autokratischen Parteien. Dass der genannte Journalist dieses Foto nun als „Beweis“ für seine kruden Behauptungen missbrauchen will, entspricht der Logik von Verschwörungstheoretikern, welche auf dem Fundament wirrer Behauptungen und Annahmen, Zusammenhänge konstruieren wo keine sind und diese mit der bekannten Pseudologik „X und Y sind gemeinsam auf diesem Foto, was beweist, dass X und Y unter einer Decke stecken“. Primitiver geht es kaum, und damit ist eine Grenze erreicht, die auch ein Boulevardmedium wie Blick zu respektieren hat.

Fakt Nr. 2

Es gab in Polen kein „vernetzen“ mit Türkischen Islamisten. Dies wäre gar nicht möglich gewesen, da gemäss Aussagen der Teilnehmenden gar kein Mitglied der AKP oder ein Islamist anwesend war. Demzufolge handelt es sich bei den Kommentaren zu den Beiträgen von Seiten Blick um klare, eindeutige Falschaussagen. Die Junge SVP Schweiz betont, dass sie Mitglieder, welche effektiv mit autokratischen Parteien wie der AKP „paktieren“ würden, schnellstmöglich ausschliessen würde. An diesem Grundsatz hat sich auch mit der laufenden Medienberichterstattung nichts geändert.

Fakt Nr. 3

Die Junge SVP ist eine Partei für die Schweiz und politisiert somit ausschliesslich für Schweizerische Anliegen. Internationale Kontakte durch unsere Mitglieder sind zwar nicht ausgeschlossen oder verboten aber haben absolut keine Priorität. So hat der Präsident Benjamin Fischer nie an einem Austausch mit ausländischen Parteien teilgenommen und auch eine Einladung zu einer Tagung der AfD abgelehnt. Alle diese Informationen hatte Fabian Eberhard, er hielt es jedoch für angebracht diese absichtlich zu verschweigen, um so die Realität seinem Storytelling anzupassen. Was die Dachorganisation EYC betrifft, so wird die Mitgliedschaft intern ohnehin überprüft und über einen allfälligen Austritt im Frühjahr 2018 entschieden. Dieser Entscheidungsprozess verläuft jedoch gänzlich ohne Einfluss von Blick und dessen Journalisten mit Hang zu Verschwörungstheorien.

Es ist beschämend, dass gerade in Zeiten des Vertrauensverlustes gegenüber den Medien das Fake News Argument mit tatsächlich erfundenen Schlagzeilen befeuert wird. Es ist das legitime Recht des Journalismus kritisch zu sein und wir müssen selbstverständlich nicht mit jeder Berichterstattung über uns einverstanden sein. Aber wenn journalistischen Grundsätzen keinerlei Beachtung mehr geschenkt wird und ein Journalist kein Interesse mehr daran hat einen Sachverhalt möglichst wahrheitsgetreu wiederzugeben, sondern nur versucht eine erfundene Geschichte im Nachhinein zu plausibilisieren, so gibt es keine Differenz mehr zu den Methoden von Verschwörungstheoretikern.



 

Quelle: Junge SVP Schweiz
Bildquelle: Junge SVP Schweiz

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