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Studie: Digitale Transformation fällt Schweizer Unternehmen schwer

17.08.2015 |  Von  |  Allgemein
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Studie: Digitale Transformation fällt Schweizer Unternehmen schwer
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Dass Kundenakten nicht mehr per Karteikarte geführt werden, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Die digitale Transformation von Unternehmen geht jedoch weit über eine Firmenwebseite und E-Mail-Adressen hinaus. Allerdings fällt sie vielen Schweizer Unternehmen immer noch schwer.

Eine Studie der HW Zürich brachte es ans Tageslicht: Mehr als die Hälfte der befragten Unternehmen sind „digitale Dinosaurier“. Wir stellen die Studie sowie einen Lösungsansatz kurz vor.

Sven Ruoss ging in seiner Masterarbeit aus Mangel an Datenmaterial für die Schweiz den Weg der direkten Befragung. Eine wichtige Erkenntnis: Die Unternehmen messen der Digitalisierung grosse Bedeutung bei, 74 Prozent erwarten starke bis sehr starke Auswirkungen auf ihre Branche. 52 Prozent erachten die digitale Transformation bis 2017 als erfolgskritisch, bis zum Jahr 2020 sind es sogar 73 Prozent!

Generell lässt sich die digitale Transformation in die Bereiche „Digital Security“, „Mobile“, „Big Data“, „Social Media“ und „Cloud Computing“ gliedern. Relevant ist sie sowohl bei internen Prozessen wie auch nach aussen in der Kundenkommunikation.


HWZ-Studie "Digital Switzerland": Die wichtigsten digitalen Technologien (Quelle: hwzdigital.ch)

HWZ-Studie Digital Switzerland: Die wichtigsten digitalen Technologien (Quelle: hwzdigital.ch)


Ungeachtet dessen lässt der digitale Reifegrad in weiten Teilen der Schweizer Unternehmenslandschaft noch zu wünschen übrig. 56 Prozent der Unternehmen gelten nach der Studie als „digitale Dinosaurier“ und hinken in allen Bereichen hinterher. Als „digitale Arbeiter“ klassifiziert Ruoss diejenigen Unternehmen, die ihren Fokus auf die interne Digitalisierung gesetzt haben (12 Prozent). Auf Customer Relations haben sich 6 Prozent konzentriert, welche als „digitale Konnektoren“ bezeichnet werden. Immerhin gut ein Viertel – 26 Prozent – haben es geschafft, in allen Bereichen sehr effektiv zu digitalisieren.

Mangel an Know-how und finanziellen Ressourcen

Warum nun läuft es trotz des vorhandenen Bewusstseins für deren Wichtigkeit mit der digitalen Transformation so schleppend? Die Unternehmen geben dafür hauptsächlich drei Gründe an:

  • Einschränkungen im IT-System
  • Fehlende finanzielle Ressourcen
  • Mangelndes Know-how, besonders in der Führungsetage

HWZ-Studie "Digital Switzerland": Die wichtigsten Herausforderungen der digitalen Transformation. (Quelle: hwzdigital.ch)

HWZ-Studie Digital Switzerland: Die wichtigsten Herausforderungen der digitalen Transformation. (Quelle: hwzdigital.ch)


Dabei gibt es bereits Lösungen, die genau auf diese drei Problemfelder zugeschnitten sind. Interne Prozesse lassen sich beispielsweise mit einem Workflow Management System sehr gut digitalisieren. Dafür sind nicht einmal IT-Experten erforderlich, weil Lösungen wie  Comindware Tracker eine nahtlose Integration in bestehende Umgebungen wie zum Beispiel Microsoft Outlook bieten. Und finanzielle Ressourcen sollte für diesen Bereich jedes Unternehmen lockermachen, denn, wie Sven Ruoss schreibt: „Wer nicht digital denkt, ist raus.“

 

Titelbild: Die digitale Transformation erscheint vielen Schweizer Unternehmen immer noch wie ein dunkler Tunnel. (© Nomad_Soul – shutterstock.com)

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