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So steht’s: Das Online-Magazin für grosse Geschichten zieht Zwischenbilanz

16.02.2017 |  Von  |  News
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So steht’s: Das Online-Magazin für grosse Geschichten zieht Zwischenbilanz
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Im März 2016 sammelte Coup, das digitale Magazin für grosse Geschichten aus der Schweiz, 50’000 Franken. Seit Juli hat das junge Magazin, welches weniger, dafür umso tiefgründigeren Journalismus machen will, sieben aufwändige Geschichten publiziert.

Damit hat es mittlerweile 500 zahlende Mitglieder gewonnen.

Es waren willkommene Good News für die gebeutelte Schweizer Medienbranche: Die drei Stadtzürcher Journalisten Andres Eberhard, Joel Bedetti und Pascal Sigg knackten Ende März 2016 mit ihrem Crowdfunding die selbstgesetzte Marke von 50’000 Franken, um ein Magazin für die Schweiz zu gründen, welches einmal monatlich eine einzige relevante, sorgfältig recherchierte und spannend erzähle Geschichte publizieren würde. DasGeschäftsmodell: Mitgliedschaften zahlender Leserinnen und Leser. Mit dem Crowdfunding wurde die Finanzierung fürs erste Jahr gesichert.

Team vergrössert

Die Gründer vergrösserten ihr Team sofort und neben dem freischaffenden Berner Designer Konrad Mazanowski stiess auch die freie Zürcher Journalistin Anna Miller zu Coup. In dieser Konstellation plante und realisierte die Gruppe bisher sieben ausführliche, journalistische Geschichten aus der Schweiz. Vier dieser Geschichten wurden von Redaktionsmitgliedern recherchiert und geschrieben, in drei Fällen wurde mit jungen Freiberuflern zusammengearbeitet.

Viel Lob für tiefgründige Geschichten

Die Geschichten handelten von Integrationsschwierigkeiten unbegleiteter minderjähriger Asylsuchender im Aargau, der Identitätskrise eines Solothurner Bauern, den Aargauer Atomkraftwerken, von Schönheitsoperationen bei jungen Männern und Frauen, vom Konflikt um Wölfe im Kanton Wallis, vom Trend zur offenen Beziehung unter jungen Paaren oder der zunehmenden Kommerzialisierung der Adelbodner Skirennen. Ihnen allen war gemeinsam, dass sie die jeweils aufwändigsten und intensivsten publizierten Artikel zu diesen Themen in der Schweiz darstellten. Sie wurden gelobt und fanden teils grosse Anerkennung nicht nur unter den Leserinnen und Lesern, sondern auch innerhalb der Branche und wurden auch in Deutschland empfohlen und gelesen. „In den Geschichten stecken mehrere Wochen Arbeit“, so Redaktionsleiterin Anna Miller, die sich besonders intensiv um die Betreuung junger Schweizer Journalistinnen und Journalisten kümmert. Neben der Begleitung bei der Recherche ist auch der Schreibprozess intensiv.

Grosser Zuwachs bei Leserschaft

Diese Arbeit stösst bisher auf Zuspruch. Coup verzeichnet mittlerweile 500 zahlende Leserinnen und Leser, welche über einen direkten Mitglieder-Newsletter über neue Geschichten und den Fortschritt des Journalismus-Projektes informiert werden. Das entspricht einem Zuwachs von 160 seit der Crowdfunding-Kampagne, mit einem Schub im Dezember dank einer Geschenkaktion. Täglich kommen neue hinzu. Die Website hat seit Beginn 20’000 Besucherinnen und Besucher registriert.

Noch mehr Arbeit gefordert

Den ehrenamtlichen Geschäftsführer Andres Eberhard freut einerseits, dass er Journalismus immer besser mit Journalismus und nicht mit irgendwelchen Werbe- oder Datendeals finanzieren kann. Er sagt: „Bei uns fliesst Geld, was nicht selbstverständlich ist“. Andererseits geht diese Entwicklung nur langsam voran und die Arbeit ist aufwändig. „Wir leisten aktuell hauptsächlich ehrenamtliche Arbeit und stecken das Geld in die Geschichten“, präzisiert Eberhard. Um noch mehr zahlende Mitglieder zu erreichen und Coup langfristig auf gesunde Beine zu stellen, braucht es noch mehr Einsatz. „Es ist einfach: Coup muss noch besser und noch auffälliger werden, es müssen mehr Efforts her.“

 

Quelle: Verein Magazin Coup
Bildquelle: © Verein Magazin Coup

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