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Schluss mit Sponsoring an der Schule! Keine Werbung im Klassenzimmer!

15.09.2017 |  Von  |  News, Werbung
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Schluss mit Sponsoring an der Schule! Keine Werbung im Klassenzimmer!
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Nahrungsmittelhersteller oder Banken, welche ihr Logo auf Schulmaterial oder didaktischen Spielen anbringen oder, noch schlimmer, die Unterrichtsmaterialien oder Teile davon selbst verfassen – solche Praktiken kann man immer häufiger an Schweizer Schulen beobachten.

Schon länger in der Deutschschweiz verbreitet, nehmen sie inzwischen auch in den Kantonen der Romandie zu. Besonders in Zeiten von knappen Budgets wird die Schule zum idealen Ziel von Lobbyisten, die davon profitieren, wenn es an pädagogischem Material fehlt.

Philanthropische Motive? Nicht wirklich!

Immer häufiger finden sich heute in den Klassenzimmern Materialien, welche von Unternehmen zur Verfügung gestellt werden: Die Schülerinnen und Schüler sollen durch Lehrmittel beeinflusst werden, sie werden genötigt, die Unternehmens-Website aufzurufen, um die Aufgaben zu lösen, oder die Unternehmen sammeln persönliche Daten, um nur einige Beispiele zu nennen.

Für den VPOD stellt das eine schwerwiegend Verletzung der Schutzaufgabe der Schule vor kommerzieller Beeinflussung dar. In einigen Fällen bedeutet das sogar eine Gefahr für den Unterricht selbst, da die Qualität des zur Verfügung gestellten Unterrichtsmaterials teilweise sehr fragwürdig ist. Es ist nicht Aufgabe der Schule und generell des öffentlichen Dienstes, als Werbeträger zu dienen oder zukünftige potentielle KonsumentInnen heranzuziehen.

Der VPOD betont, dass es dabei nicht nur um einige gesponserte Schulmaterialien geht, welche problematisch sind, denn alle diese Unterlagen haben das gleiche Ziel, nämlich pri-vaten Interessen zu dienen.

Der VPOD wendet sich daher entschieden gegen alle diese Praktiken und fordert die zuständigen Behörden in den Kantonen ebenso wie die EDK auf

  • sofort zu handeln und jedes Sponsoring von pädagogischem Material zu stoppen, egal in welcher Form es daherkommt (versteckt, diskret oder offensichtlich);
  • den Lehrpersonen ausreichend pädagogisches Material für alle Stufen der obligatori-schen Schule zur Verfügung zu stellen;
  • jede Form der Produktwerbung im Rahmen der Schule zu untersagen.

Es geht um die Qualität und die Unabhängigkeit der öffentlichen Schule!

 

Quelle: vpod (Schweizerischer Verband des Personals öffentlicher Dienste)
Artikelbild: Syda Productions – shutterstock.com

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