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Prämiierung der Besten durch das Migros-Kulturprozent: Digitale Kunst 2016

14.11.2016 |  Von  |  Awards, News
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Prämiierung der Besten durch das Migros-Kulturprozent: Digitale Kunst 2016
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Fünf neue Projekte der digitalen Kultur: Das Migros-Kulturprozent bewertet die neuen Werkbeiträge zur Digitalen Kultur 2016. Insgesamt wurden die Projekte mit 50’000 Franken dotiert. Fünf prämierte Arbeiten sind repräsentativ für die Bedeutung digitaler Medien in der Kunst.

Das Migros-Kulturprozent vergibt im November 2016 zum zehnten Mal Werkbeiträge in der digitalen Kultur mit einer Gesamtsumme von 50.000 Franken. Die fünfköpfige Jury prämierte fünf der insgesamt 21 eingereichten Arbeiten.

Die geförderten Projekte zeigen, wie kreativ digitale Medien heute in einem breiten Spektrum des Kunstschaffens eingesetzt werden. Ausgezeichnet wurden unter anderem eine schlangenähnliche Klangskulptur, ein mit Sand druckender Roboter und ein interaktives Medienprojekt, das Elemente des Computerspiels mit Theater verbindet.

Im Jahrgang 2016 der Werkbeiträge Digitale Kultur hat die fünfköpfige Jury 21 Projekte gesichtet. Die Preissumme von insgesamt 50.000 Franken verteilte sich auf die prämierten Projekte wie folgt:

Digitale Darstellungsformen

15.000 Franken entfielen auf „PiTon“ – Michel und André Décosterd (Cod.Act), La Chaux-de-Fonds (NE): „PiTon“ ist eine schlangenähnliche, kinetische Klangskulptur. Die Bewegungen der Skulptur erzeugen eine Komposition, die aus künstlichen Stimmen besteht.

10.000 Franken für „Grossflächen-Sanddruck-Roboter“ und „Das Schwebende Sandkorn“ erhielten Fabio Gramazio und Matthias Kohler (Gramazio Kohler), Zürich: Der „Grossflächen-Sanddruck-Roboter“ und „Das Schwebende Sandkorn“ sind zwei neue Installationen des Zürcher Architektenduos Gramazio Kohler. Eine Maschine druckt grossflächige Landschaften aus Sand. Eine zweite lässt ein einzelnes Sandkorn schweben.

Interaktive Spielereien

10.000 Franken wurden zugeteilt für „Same but different“ von Marc Lee, Eglisau (ZH):
„Same but different“ ist eine App für Mobile und Tablet. In Echtzeit werden Daten aus sozialen Netzwerken wie Flickr, Twitter oder Instagram aus der ganzen Welt geladen. Die Bilder einer ausgewählten Stadt sind in der App auf virtuellen Gebäudefassaden zu sehen.

Ebenfalls 10.000 Franken Prämie entfielen auf „Refugium“ von Yves Regenass (machina eX), Lausen (BL): Das interaktive Theater-Game „Refugium“ entwirft ein dystopisches Zukunftsszenario. Das Publikum wird dabei Teil einer eigenbrötlerischen und autarken Mikrogesellschaft, in der es gilt, das Eigene vor dem Anderen zu beschützen.

App, Film oder Spiel?

5.000 Franken gab es für das Projekt «KIDS» von Michael Frei, Amriswil (ZH), und Mario von Rickenbach, Zürich:

„KIDS“ ist ein experimenteller Animationsfilm und ein unkonventionelles Spiel für mobile Geräte und das Internet. Das Migros-Kulturprozent unterstützt im Rahmen der Werkbeiträge Digitale Kultur das Game in reduzierter Schwarz-Weiss-Ästhetik, das sich mit psychologischen Entscheidungen von Gruppen beschäftigt.

Namhafte Juroren

Der Jury gehörten an: Inke Arns, Künstlerische Leiterin des Hartware MedienKunstVereins Dortmund;

Adrian Demleitner, Programmierer und Initiator des Festivals ckster in Bern; Alain Bellet, Associate Professor an der ECAL University of Art and Design Lausanne; Dominik Landwehr und Raphael Rogenmoser, Abteilung Pop und Neue Medien, Direktion Kultur und Soziales, Migros-Genossenschafts-Bund.

Die Ausschreibung für die Werkbeiträge Digitale Kultur 2017 erfolgt im Frühjahr 2017.

 

Artikel von: Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Kultur und Soziales
Artikelbild: Kinetische Klang-Skulptur „PiTon“ des Künstlerduos André und Michel Décosterd (© obs/Migros-Genossenschafts-Bund Direktion Kultur und Soziales)

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