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Interview mit dem frischgebackenen „Werber des Jahres“ 2017 Dennis Lück

18.05.2017 |  Von  |  Marketing, News, Werbung
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Interview mit dem frischgebackenen „Werber des Jahres“ 2017 Dennis Lück
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Der diesjährige „Werber des Jahres“, Dennis Lück, ist in vielerlei Hinsicht ein Ausnahmefall:

Er ist der erste Deutsche unter bisher 40 „Werbern des Jahres“, er ist der gut Gelaunte unter den Gestressten, der Tätowierte unter den Geschäftsleitungsmitgliedern, der Mann, der an Einhörner glaubt und Alliterationen liebt, und der erfolgreiche Werber, der Abends zeitig das Büro verlässt, um daheim den Kuscheltermin mit Ludwig, Lisbeth und Louise nicht zu verpassen.

Interview: Anne-Friederike Heinrich

Werbewoche Branchenreport: Dennis, was hast Du empfunden, als Du erfuhrst, dass Du bereits zum zweiten Mal für die Wahl des „Werber des Jahres“ nominiert bist?

Dennis Lück: Ich habe die Nominierung bereits exzessiv gefeiert. Im Appenzeller-Style: total geheim.

Ein GAU macht die gesamte Werbebranche dem Erdboden gleich. Was tust Du?

Ich freue mich über einen gelungenen Plan. Denn der GAU war von langer Hand von mir geplant. Jung von Matt/Limmat war während des GAUs in einem Bunker untergebracht. Jetzt haben wir alle coolen Kunden für uns (lacht).

Auf welche Kampagnen-Idee wärst Du gern selbst gekommen?

„Check it before it’s removed“ für Pink Ribbon. Hier wurde Social Media perfekt genutzt, um eine relevante Botschaft clever an die Zielgruppe zu bringen. Solche Arbeiten kann ich neidlos lieben.

Vervollständige bitte: Werbung ist für mich …

… etwas Bescheuertes. Ich kann von diesem Satz nicht abweichen. Werbung wird nicht freiwillig konsumiert. Was wir tun, ist per se unbeliebt. Mit dieser Einstellung muss man an Werbung ran, um Ideen zu entwickeln, die freiwillig und gerne konsumiert werden. „Logo + Entertainment“ ist meine Formel. Das ergibt dann nämlich „Brandertainment“.

Wer hat Dich privat am meisten beeinflusst?

Sorry für die kitschige Antwort, aber das ist natürlich meine Familie. Mein wichtigstes Gut ist Zeit für die Kids. Das beeinflusst alles – wann ich aufstehe, wie lange ich arbeite und wie schnell ich entscheide.

Wer hat Dich beruflich am meisten beeinflusst?

Das ist Michael Tönnis, ein alter Weggefährte von Helge Schneider und Texter bei Scholz & Friends in Hamburg. Er hat mich 2002 als Text-Praktikant eingestellt. Mehr beruflicher Einfluss geht nicht.

Worauf bist Du stolz?

Ui, ich bin sehr oft und auf sehr vieles stolz. Auf neu gelernte Wörter, erste bestandene Schultests, ein aufgeräumtes Zimmer, gewählte Ausdrucksweise einer Dreijährigen, super Ideen vom Junior, und und und. Ich finde, Stolz gibt und verleiht Energie. Bitte Stolz oft und gerne sparen.

Was macht Dich wütend?

Ungerechtigkeit in allen Formen. Ich versuche Wut dann umzuwandeln in Aktionen mit den Mitteln, die ich habe. Deshalb entwickele ich immer wieder Ideen wie „Search Racism“ oder auch „Mannequin Challenge“ für Ärzte ohne Grenzen.

Wie reagierst Du, wenn Du Dich ärgerst?

Ich schalte sofort um in den Lösungsmodus. Ärgern ist Energieverschwendung.

Dein liebstes Fortbewegungsmittel?

Ein herrliches Exemplar der Bayerischen Motoren Werke in der Limited Aargau Edition.

Dein bevorzugter Kommunikationskanal?

Die mündliche Rede.

Dein liebster Rückzugsort?

Ich habe ein Musikzimmer. 15 Minuten Gitarre oder Schlagzeug spielen, und der Akku ist wieder voll.

Wann und wo denkst Du am besten?

Frühmorgens ab 5 Uhr. Völlige Stille. Guter Kaffee. Feuer frei.

Was machst Du in Deiner freien Zeit?

Ich bin Architekt für Sandburgen, Trainer für Sportarten, die ich selbst nicht kann, Leadsänger des „Trolls“-Soundtracks, Tanzpartner für Prinzessinnen und am Ende des Tages Tatortreiniger. Danach: entspannte Unterhaltung mit der Regierung (meiner Frau).

Deine Helden der Kindheit?

Das sind die gleichen Helden wie jetzt auch noch: „Metallica“.

Dein Lieblingsobjekt?

Ein Stift, gerne kombiniert mit Papier.

Dein Lieblingstier?

Das Einhorn. Hin und wieder rasple ich das Horn und mische den Staub in den Kaffee. Dann kommen super Ideen.

Welche Henkersmahlzeit würdest Du ordern?

Ein Brot. Da wäre dann eine Feile drin, und ich würde ausbrechen, bevor der Henkerarsch mich abholt.

Welche Musik hörst Du, wenn Du glücklich bist?

„Metallica“. Die schnellen Sachen.

Und wenn Du traurig bist?

„Metallica“. „Di u’huere schnellä Sache“.

Was möchtest Du Deinen Kindern mitgeben?

Egal, was ihr später macht, ob Maurer, Tänzer oder Lehrer: Seid freundlich und kreativ!

Was machst Du als Erstes, wenn Du „Werber des Jahres“ 2017 wirst?

Dir um den Hals fallen. Dann allen anderen Menschen um mich herum um den Hals fallen. Frühmorgens um 3 Uhr dann auf den Hals fallen.

 

Quelle: Werbewoche
Artikelbild: obs/Werbewoche/Anne-Friederike Heinrich

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